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„Im Jahr 1979 haben wir IRIS in Hamburg gegründet, um blinden und sehbehinderten Menschen Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten. Menschen mit Sehproblemen sollten die Chance erhalten, Fähigkeiten und Strategien zu erlernen, die ihnen helfen, den Alltag wieder zu meistern.
Von Beginn an war uns wichtig, dass es für jeden Menschen die Möglichkeit gibt, an einem Einzelunterricht in den Bereichen „Orientierung und Mobilität“ und „Lebenspraktische Fähigkeiten“ teilzunehmen. Durch diese Schulungen haben blinde und sehbehinderte Menschen stets ein hohes Maß an persönlicher Freiheit, einen Gewinn an Unabhängigkeit und damit eine Stärkung ihres Selbstwertgefühls erfahren.
Ziel von IRIS war und ist es, die Qualität dieser Schulungen durch systematische Weiterentwicklung stetig zu erhöhen. Dies ist uns gelungen. Entscheidend hierfür ist die enge Kooperation mit den verschiedenen Einrichtungen des Blinden- und Sehbehindertenwesens, der Universität Hamburg, der fachliche Austausch mit den Entwicklern von Hilfsmitteln und den Fachleuten aus angrenzenden Fachdisziplinen, aber auch – die sehr hohe Identifikation der Mitarbeiter mit den Gründungszielen von IRIS.
Wir wünschen dem Team von IRIS weiterhin viel Erfolg – auch im Bereich der beruflichen Weiterbildung. Mögen zu den Rehabilitationslehrern, die bis heute im IRIS ausgebildet worden sind, noch viele hinzukommen, um einen Beruf zu erlernen, der deutlich mehr ist als nur ein 'Job'."